EM-Haut- und Wundpflege selbstgemacht

EM-Haut- und Wundpflege selbstgemacht
Foto: Adrien Olichon on Unsplash.com

Effektiven Mikroorganismen (EM®) stärken die Haut gegen äußere Umwelteinflüsse. Sie sorgen für ein positives Hautmilieu, das schädigenden Keimen, Pilzen und Viren den Nährboden entzieht. Sie können die Wundheilung fördern und helfen, dass sich die Haut aus eigener Kraft regeneriert.

Mit der selbstgemachten EM®-Pflege können empfindliche Hautpartien und Liegeschwielen behandelt werden. Dünn auf die betroffenen Stellen aufgetragen, beschleunigt sie die Regeneration geschädigter Haut. Aber auch zum Abklingen der Beschwerden einer Hautentzündung kann die Anwendung wohltuend sein.

Gleichfalls kann die hautberuhigende und juckreizstillende EM®-Pflege Tieren mit Ekzem oder Mauke das Leben leichter machen. Weiter eignet sie sich bei Verletzungen am Huf, wie beispielsweise einem Ballentritt. Nach einer gründlichen Reinigung wird sie in die tiefen Rillen gedrückt und bis zur Abheilung täglich erneuert.

Eine EM®-Haut- und Wundpflege, ergänzt um die Wirkstoffe der Ringelblume, können sie unkompliziert selbst für ihr Tier herstellen. Das Rezept ist einfach und schnell, es lohnt sich für kleine und größere Hautpartien.

so wird’s gemacht

Vermischen sie gründlich folgende Komponenten

Das EM Super Cera C® Pulver dient als Grundlage. Es ist ein feinst zermahlenes dunkelfarbenes EM-X Keramikpulver, das positive Schwingungen der EM® in das jeweilige Milieu bringt und eine Basis für lebensförderliche Prozess schafft. Anstelle des Keramikpulvers können sie den Anteil der Heilerde erhöhen.

Probieren sie aus wieviel Flüssigkeit sie benötigen. Ist die Konsistenz zu feucht, können sie mit Keramikpulver bzw. Heilerde ergänzen. Ist es arg trocken, fügen sie ein wenig Wasser dazu.

Die Masse können sie bei Bedarf immer wieder neu ansetzen. In einer geschlossenen und sauberen Cremedose hält sie sich gut über einige Wochen.

Wissenswertes

Wenden sie EM® niemals pur auf offenen Wunden an. Durch den niedrigen pH-Wert kann dies unangenehm brennen. Spülen sie offene Wunden mit einer EM®-Wasser-Verdünnung (1:1 oder höher). Um eine Verunreinigung der Wunde zu vermeiden, bitte immer von innen nach außen spülen.

Die Ringelblume ist einen Korbblütler und hat durch seinen hohen Histamingehalt Allergiepotential. Das kann im Einzelfall allergische Reaktionen auslösen. Katzen reagieren empfindlich auf die ätherischen Öle der Ringelblume, sie dürfen daher nichts davon fressen und auch äußerlich nicht damit behandelt werden.

Ringelblume ist eine gute Möglichkeit ihr Turnierpferd äußerlich zu versorgen, denn sie gehört zu den erlaubten Substanzen der Anti-Doping- und Medikamentenkontroll-Regeln für den Pferdesport (ADMR).

Sie möchten etwas Fertiges?

Eine selbstgemachte EM®-Haut und -Wundpflege macht Spaß und ist unkompliziert in der Herstellung. Machen sie sich jedoch bewusst, dass sie hier immer eigenverantwortlich handeln und keine Produkthaftung greift.

Alternativ bietet sich die Anwendung der EMIKO® HorseCare Spezial Pflegecreme an. Sie wirkt entzündungshemmend und kann die Regenerationsfähigkeit der Haut schnell wiederherstellen, auch auf offenen Hautstellen. Eingecremt haftet sie sehr gut auf der Haut. Die Inhaltsstoffe sind keineswegs spezifisch nur für Pferde. Die Creme kann ohne Bedenken auch bei Hunden, Katzen und anderen Tieren angewendet werden.

Die empfindlichen Ohren von Hund & Katze sind recht schwierig zu behandeln. Sind sie entzündet oder jucken, können Ohrenpflegetropfen mit EM® und Ringelblumenextrakt schnell Abhilfe schaffen. Angegriffene Haut kann mit den EMIKO® PetCare Ohrenpflegetropfen schnell wieder abheilen.

handeln sie umgehend

Hautprobleme bzw. -krankheiten sind unangenehm und können sehr schmerzhaft sein. Hat ihr Tier stark entzündete bzw. infizierte Hautstellen oder gar offene größeren Wunden, sollten sie die Anwendung abwägen und im Bedarfsfall einen Tierarzt konsultieren. 

Kennen sie die Ursache des Hautproblems nicht, lassen sie ihr Tier umgehend untersuchen. Zur Sicherung der Diagnose kommen verschiedene Untersuchungen in Frage. Weiter werden die Organe Darm, Leber, Niere und vor allem die Ernährung eingehend betrachtet. Ist der Grund gefunden, kann ihrem Tier zielgerichtet geholfen werden. Gern berate ich sie in einem persönlichen Gespräch: Kontakt.