Ginkgo

Ginkgo

Ginkgo ist eins meiner Lieblingskräuter. Seine besonderen Wirkstoffe verhelfen vielen Pferden, Hunden und Katzen zu mehr Lebensqualität.

Der Ginkgo-Baum (Ginkgo biloba) stammt ursprünglich aus Asien. Obwohl man es ihm nicht wirklich ansieht, seine Vorfahren sind Nadelbäume. Er kann bis zu 40 Meter hoch und mehrere hundert Jahre alt werden. Während er blüht, verströmt er einen unangenehmen, nach Buttersäure riechenden Geruch.

Die noch grünen Ginkgoblätter werden im Herbst geerntet, dann haben sie den höchsten Wirkstoffgehalt an Ginkgolide, Bilobalide und Flavonoide.

Er findet Anwendung in der westlichen Kräutertherapie und in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM).

Was macht Ginkgo so besonders?

Ginkgoblätter eignen sich vor allem, um die Sauerstoffaufnahme in den Organen zu verbessern. Sie steigern die Durchblutung von Kopf bis Huf bzw. Pfote, verbessern den Blutfluss und halten die Blutgefäße frei und elastisch. Davon profitieren vornehmlich Tiersenioren mit Demenz oder altersbedingter Unruhe. Die bessere Durchblutung in der Muskulatur bzw. den Gliedmaßen verschafft auch Patienten mit Hufrehe, Kreuzverschlag oder Hufrollenentzündung große Erleichterung.

Bei der Therapie eines akuten Kreuzverschlages wirkt Ginkgo der Mangeldurchblutung in der Muskulatur entgegen und kann so Schäden am Muskelgewebe in Grenzen halten. Gleiches gilt für Pferde mit chronischer Hufrehe, sie können aufgrund der besseren Durchblutung gut auf die Belastungszeit vorbereitet und im Akutfall versorgt werden. Bei Hufrollenentzündungen kann Ginkgo die gestörte Durchblutung des Hufrollenkomplexes optimieren.

Aber auch Hunde, die sich schlecht konzentrieren und ständig ablenken lassen, kann Ginkgo helfen, indem er die Gehirnleistung und so die Konzentration fördert.

Wie wird Ginkgo gefüttert?

Die würzigen Blätter mögen Tiere gern, sie können sie übers Futter oder als Tee anbieten. Als Pulver bzw. Extrakt hat er eine intensivere und schnellere Wirkung.

Ginkgo kann kurweise und langfristig bei Hufrehe, Kreuzverschlag und Hufrollenentzündung gegeben werden. Auch alte Pferde, Hunde und Katzen profitieren von einer langfristigen Fütterung.

Wenn ihr Pferd Hufrehe gefährdet ist, dann fangen sie bereits früh im Jahr mit der Fütterung an. Es ist eine gute Vorbereitung für die kommende Belastungszeit.

Achtung

Ginkgo hat normalerweise keine Nebenwirkungen, jedoch können selbst gesammelte Blätter größere Mengen magenreizende Säuren enthalten. Kauft deshalb getrocknete Ginkgoblätter im Fachhandel, bei Huf und Pfote hier im Shop. Diese Blätter könnt ihr nach Absprache mit eurem Therapeuten bedenkenlos füttern.