Mädesüß – Das natürliche Aspirin

Kennen Sie schon Mädesüß?

Mädesüß (Filipendula ulmaria) hat seit langer Zeit einen festen Platz in der Tierheilkunde. Die Pflanze enthält unter anderem Schleimstoffe, Flavonoide und Gerbstoffe. Besonders interessant ist jedoch ihr Inhaltsstoff Salicylaldehyd, der im Organismus zu Salicylsäure umgewandelt wird.

Genau dieser Naturstoff spielte auch eine Rolle in der Geschichte der Medizin: Mädesüß diente früher als natürliche Vorlage für die Entwicklung von Aspirin® (Acetylsalicylsäure, ASS), das heute als bekanntes Schmerzmittel in der Humanmedizin eingesetzt wird.

Natürliches Schmerzmittel mit Magenschutz

Mädesüß gilt als magenschonend und gut verträglich. Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Schmerzmitteln belastet Mädesüß die Magenschleimhaut nicht und wird daher häufig besser vertragen.

Die enthaltenen Pflanzenstoffe können den Blutfluss verbessern, wodurch der Körper besser mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Gleichzeitig wird der Zellstoffwechsel aktiviert, was die natürlichen Regenerationsprozesse im Körper unterstützen kann.

Außerdem kann es die Ausleitung und den Abtransport von CO₂ fördern. Zusammen mit seiner durchblutungsfördernden Wirkung wird Mädesüß deshalb traditionell gerne bei Erkrankungen des Bewegungsapparates eingesetzt, besonders dann, wenn Schmerzen und Entzündungen eine Rolle spielen.

Mädesüß ist ein echtes Allroundtalent

✔️ es schützt den Magen und bindet überschüssige Magensäure
✔️ es wirkt zusammenziehend, harntreibend und krampflösend 
✔️ zudem ist es herzstärkend und gefäßerweiternd 
✔️ und immunstärkend – fördert die Abwehrkräfte, besonders im Alter

Mädesüß ist die ideale Unterstützung bei

✔ Schmerzen, Entzündungen
✔ Arthritis, Arthrose, Hüftdysplasie (HD), Ellenbogendysplasie (ED), Spat, Rheuma
✔ Hufrollenentzündung, Hufgeschwür, Hufrehe
✔ Magengeschwür, Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
✔ Erkrankungen von Herz, Nieren, Blase, Magen und Darm
✔ Herzschwäche, Erkältungskrankheiten, Fieber
✔ Immunschwäche
✔ altersbedingten Wehwehchen als „Seniorenkraut“ 

Bevor es losgeht

Bewährt hat sich eine Mädesüß-Weidenrinde-Mischung *. Beide Heilpflanzen haben durch ihre natürlichen Salicylate ähnliche Effekte und verstärken so ihre Wirkung. Mädesüß zeigt etwas später seine Wirkung.

Bei der Fütterung an Turnierpferde ist gemäß Anti-Doping- und Medikamentenkontrollregeln der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) die empfohlene Karenzzeit einzuhalten. Setzen Sie die Fütterung rechtzeitig vor dem Turnier ab. Sollte Ihr Hund oder Pferd Nachwuchs erwarten, bitte kein Mädesüß füttern. Gleiches gilt grundsätzlich für Ihre Katze, für sie ist Salicylsäure tabu.

Schmerz als wichtige Schutzfunktion bewahrt den Körper vor schädlichen oder gefährlichen Einflüssen. Unterdrückt oder nimmt man ihn, so geht diese wichtige Warnfunktion verloren und der Organismus wird eventuell überlastet. Andererseits kann es entscheidend sein den Schmerzkreislauf zu unterbrechen, damit der Körper wieder seine normale Funktion wahrnehmen kann. Wägen Sie zusammen mit Ihrem Therapeuten ab, ob und wie weit Sie Ihrem Tier den Schmerz nehmen.

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