Die Husten-Checkliste

Die Husten-Checkliste
Foto: Perlenmuschel auf Pixabay

damit ihr Pferd wieder gut durchatmen kann

In der nassen Jahreszeit sind die Temperaturen unbeständiger und die Infektanfälligkeit steigt. Zwar sinkt bei zunehmend wärmeren Temperaturen die Anfälligkeit für Viruserkrankungen, dafür klettert die Keimbelastung für bakterielle Infekte nach oben. Die Immunabwehr muss Hochleistungen vollbringen.

Husten kann nicht nur ein Hinweis auf ein gesundheitliches Problem der Atemwege sein, dahinter können sich ganz unterschiedliche Erkrankungen verbergen. Husten ist an sich keine Krankheit, sondern ein Symptom. Er ist ein notwendiger und auch lebenswichtiger Reflex, der die Lunge vor dem Eindringen von Fremdkörpern, wie Schleim, Staub und Pollen schützt.

Husten ist bei Pferden nicht selten. Oft verläuft er recht hartnäckig und kann gesundheitliche Folgen nach sich ziehen. Dabei sind akute Infekte von chronischen Verlaufsformen zu unterscheiden. Akute Infekte sind bei konsequenter Behandlung meist nach einigen Tagen ausgestanden. Dauert eine Atemwegserkrankung länger an, steigt zunehmend die Wahrscheinlichkeit einer chronischen Erkrankung.

Sie möchten, dass es ihrem Husten-Pferd besser geht?

Hier die Husten-Checkliste. Fangen sie gleich an sie umzusetzen:

  • weg vom Staub
    Nehmen sie ihr Pferd weg vom Staub im Stall. Lassen sie es draußen, egal ob beim Kehren, Misten oder Putzen. Besonders Staub und mangelnder Luftaustausch erhöhten das Hustenrisiko. 

  • besseres Stallklima & weniger Stallgerüche
    Eliminieren sie Abbauprozesse von Kot und Urin bzw. die Verbreitung von belastenden Schimmelpilzen, so erreichen sie ein gutes Geruchs- und Keimklima im Stall.

  • Frischluft
    Ermöglichen sie ihrem Pferd ein ausgeglichenes Leben mit Sozialkontakten. Sorgen sie täglich für mehrstündigen Auslauf an der frischen Luft und das bei jeder Wetterlage.

  • regelmäßige Bewegung
    Pferde benötigen für ihre Lungenfunktion neben einer permanente Zufuhr frischer Luft auch Bewegung. Regelmäßige und moderate Bewegung an der Hand oder unter dem Sattel, das regt die Stoffwechselprozesse an und fördert das Abhusten des Schleims.

  • staubarme und angepasste Fütterung
    Ist ihr Heu und Stroh qualitativ einwandfrei? Ist die Ernährung ihres Pferdes ausgewogen und an seine Nährstoffbedürfnisse angepasst?
    Die Qualität ihres Raufutters und die weitere Futterversorgung ist die beste Prävention.

  • Darm & Immunsystem fit halten
    Sorgen sie für Darmgesundheit. Ist der Darm gesund, leisten sie beste Vorsorge für ein stabiles Immunsystem und die Gesundheit der empfindlichen Lunge. Effektiven Mikroorganismen (EM) schaffen ein gutes mikrobielles Gleichgewicht und tragen dazu bei, krankmachende Organismen zu unterdrücken und nützliche zu unterstützen.

  • mit Naturheilkunde unterstützen
    Die Homöopathie und Akupunktur (TCM) bietet gute Behandlungsmöglichkeiten akuter und chronischer Atemwegserkrankungen – damit ihr Pferd bald besser durchatmen kann.

  • mit Heilkräutern unterstützen
    Die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) hält einige typische und wirkungsvolle Atemwegskräuter bereit, wie z. B.  Spitzwegerich, Thymian, Süßholzwurzel, Kümmel, Fenchel, Anis, Isländisch Moos oder Meerrettichwurzel. Sie alle können mit ihren wertvollen Inhaltsstoffen akute und chronische Atemwegserkrankungen unterstützen.

  • Ruhe & Zeit gönnen
    Zu guter Letzt, geben sie ihrem Pferd ausreichend Zeit und Ruhe, um sich auszukurieren. Belasten sie es nicht zu früh, stimmen sie alle Maßnahmen eng mit ihrem Therapeuten ab. Das bietet einen größtmöglichen Behandlungserfolg.

Sie brauchen Hilfe?

Ich helfe ihnen bei der Suche nach möglichen Auslösern. Wir durchforsten gemeinsam die Umstände und machen uns auf die Suche. Anschließend bekommen sie zielgerichtete Lösungsvorschläge, die ihr Pferd wirkungsvoll unterstützen.

Informieren sie sich in einem ersten kostenfreien Telefongespräch.