Löwenzahn

Löwenzahn

Der Löwenzahn (Taraxacum officinale) ist ein Überlebenskünstler. Er ist sehr anpassungsfähig und mit jedem Boden zufrieden. Egal ob auf fruchtbarem Acker oder steinigem Ödland, er kommt überall zurecht. Im Frühjahr sieht man bereits von weitem seine leuchtend gelben Blüten.

Was macht den Löwenzahn so einzigartig?

Gerbstoffe, Bitterstoffe, viele Vitamine und wichtige Mineralsalze machen den Löwenzahn zu einem wirkungsvollen und gesunden Heilkraut. Sein Vitamin A-Gehalt ist größer als der von Möhren und der hohe Anteil an Kalium und Magnesium macht ihn zu einem natürlichen Elektrolyt.

Löwenzahn aktiviert die Leber- und Nierenfunktion, hat einen günstigen Einfluss auf die Durchblutung des Bindegewebes, hilft bei Haut- und Gelenkproblemen und stärkt das Allgemeinbefinden geschwächter Tiere.

Seine Bitterstoffe machen Appetit und die Verdauungssäfte werden angeregt, voran der Gallenfluss. Zugleich sorgt der Löwenzahn dafür, dass die Nieren mehr Stoffwechselprodukte im Harn ausscheiden. Der enthaltene Ballaststoff Inulin ist besonders wertvoll, es reguliert auf natürliche Weise den Insulinspiegel.

Durch die unterstützende Wirkung auf den Stoffwechsel und seine ausleitende Wirkung wird er gern als Frühjahrskur eingesetzt. Tiere mit Hufrehe, Sommerekzem, Haarausfall, Equine Metabolische Syndrom (EMS), Arthrose, Arthritis und Allergien können so wirkungsvoll unterstützt werden.

Welche Pflanzenteile können sie nutzen?

In der Naturheilkunde werden die gezackten Blätter, die Blüten und der Wurzelstock verwendet. Die Wurzel enthält einen hohen Anteil des Inulins.

Der weiße Milchsaft der Stängel hilft bei der Behandlung von Warzen. Äußerlich mehrmals täglich ein paar Tropfen aufgetragen, lässt er Warzen kleiner werden.

Wie wird Löwenzahn gefüttert?

Pferde fressen alle Teile des Löwenzahns sehr gern. Manche von ihnen graben auf der Weide sogar die Wurzel aus. Man hat den Eindruck, dass sie sich damit gern selbst eine Frühjahrskur gönnen.

Hunde profitieren gleichfalls von der ausleitenden Wirkung und der Aktivierung der Verdauungssäfte. Auch Katzen kann man Löwenzahn kurzzeitig geben. Wichtig dabei ist, ihn nur sehr bedacht zu portionieren.

Das Kraut oder die Wurzel kann frisch und getrocknet übers Futter angeboten werden. Ein lauwarmer Tee bringt gleichzeitig Flüssigkeit in den Organismus. Löwenzahnsaft ist besonders einfach zu dosieren, sie können ihn direkt im Shop kaufen:

Löwenzahnsaft für das Pferd
Löwenzahnsaft für den Hund
Löwenzahnsaft für die Katze

Haben sie Fragen zur Kräuterfütterung?

Gern berate ich sie in einem persönlichen Gespräch.