Clostridien mit EM eindämmen

Clostridien mit EM eindämmen
Foto: Clker-Free-Vector-Images, Pixabay

Nicht nur in der Nutztierhaltung sind sie unbeliebt, auch bei Hund, Katze und Pferd spielen Clostridien immer öfter eine unerwünschte Hauptrolle.

Der natürliche Lebensraum anaerob lebender Clostridien ist der Boden, wo sie zusammen mit anderen Bakterien organisches Material abbauen. Durch Staub- und Erdpartikel bzw. kontaminierte Futtermittel gelangen sie in den Ernährungskreislauf und landen dann letztendlich auch im Verdauungstrakt von Mensch und Tier.

Krankmachende Darmbewohner

Clostridien gehören zu den normalen Darmbewohnern und lieben anaerobe Bedingungen (Sauerstoffabschluss). Vermehren sie sich übermäßig, produzieren sie Giftstoffe (Toxine) und können schwere Krankheitsbilder entwickeln, wie z. B. starken Durchfall, Kotwasser, Blähungen, Erbrechen und Wundinfektionen.

Inzwischen gibt es mehr als 200 unterschiedliche Clostridien-Arten, von denen 35 krankheitserregend sind und teils schwerwiegende Gifte bilden. Hitze, Kälte und Trockenheit können ihnen dabei wenig anhaben und bei ungünstige Lebensbedingungen überstehen Clostridien als Sporen sogar mehrere Jahre trotz Desinfektionsmaßnahmen. 

Clostridien nachweisen

Als Nachweis gibt es spezielle Laboruntersuchungen, die den Tierkot auf die tückischen Bakterien hin analysieren. Jedoch sollten Clostridien niemals isoliert betrachtet werden, denn bei der Beurteilung des Darmmilieus spielen neben weiteren Bakterien auch Pilze, Parasiten und die Beurteilung des pH-Werts eine entscheidende Rolle. Eine umfassende Betrachtung des vorherrschenden Darmmilieus bietet das Große Kot-Screen.

Das Große Kot-Screen gibt Aufschluss über fakultativ pathogene Keime (Dysbakteriekeime), Salmonellen + Shigellen und Clostridien (Gasbildner), Clostridientoxine (Clostridium perfringens Enterotoxin, Clostridium difficile Toxine A und B). Zusätzlich wird auf Parasiten (Wurmeier und Protozoen) und den pH-Wert hin untersucht.

Clostridien mit EM behandeln

Neben der ganzheitlichen Behandlung steht bei einer Fehlbesiedelung im Darm (Dysbiose) eine Darmsanierung im Vordergrund. Ziel ist der Wiederaufbau einer gesunden Darmflora, in der sich die Mikroorganismen wieder im Gleichgewicht befinden und anhand dessen der Darm wieder regenerieren kann.

Bei der Ansiedelung nützlicher Darmbakterien können neben einer Clostridien-feindlichen Ernährung die Effektiven Mikroorganismen (EM) eine wichtige Rolle übernehmen. Sie enthalten u. a. hilfreiche Milchsäurebakterien, die als natürlicher Gegenspieler der Clostridien die übermäßige Vermehrung eindämmen.

Die kleinen Helfer haben zum Ziel, die Clostridien an ihrer Ausbreitung zu hindern und ihre Anzahl auf ein unbedenkliches Maß zurückzudrängen. Dies kann überall dort geschehen, wo sie zum Problem werden, d. h. im Boden, auf der Weide, bei der Silage- bzw. Heulage-Herstellung, im Darm und in der Gülle bzw. dem Mist, der als Dünger auf dem Feld und Weideland eingesetzt wird.

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