Anis – aromatisch & wirkungsvoll

Anis - aromatisch & wirkungsvoll

Anis (Pimpinella anisum) gehört wie Fenchel, Kümmel und Dill zu den Doldengewächsen. Ursprünglich aus dem heißen Ägypten stammend, wächst er heute in fast allen wärmeren Klimazonen, sei es in Südeuropa, im Mittelmeergebiet, im vorderen Orient oder Indien.

Die reifen Früchte (Samen) enthalten Flavonoide, Eiweiß, Phenolcarbonsäure und sind besonders reich an fettreichem und aromatischen ätherisches Öl, dem Anethol.

Bei welchen Erkrankungen wird Anis eingesetzt?

Anis reguliert die Darmtätigkeit und regt die Sekretion der Verdauungssäfte an. Durch seine blähtreibende, krampflösende und entspannende Wirkung wird Anis gern bei allen Arten von Magen- und Darmbeschwerden eingesetzt. Ein gutes Heilmittel, wenn ihr Tier immer wieder an Blähungen bzw. einer Aufgasung oder Kolik leidet. Zudem wirkt er Bakterien und Pilzen im Darm entgegen.

Durch seinen besonderen Einfluss auf die Atemwege eignet er sich hervorragend zur Vorsorge in der kalten Jahreszeit. Er fördert den Auswurf, löst den Schleim und wirkt entkrampfend. Gerade dann, wenn ihr Pferd oder Hund an einem Krampf- und Reizhusten oder einer Bronchitis leidet.

Anis ist wegen seiner milden Art und natürliche Süße besonders bei Jungtieren beliebt. Bei älteren Tieren können sie die appetitanregende Wirkung nutzen. Anwendung findet er auch bei Fruchtbarkeitsstörungen. Er fördert die Rosse und die Läufigkeit, kann laktierende Pferde und Hunde bei der Milchbildung unterstützen. Bei tragenden Stuten oder Hündinnen sollten sie auf eine Fütterung verzichten.

Äußerlich angewendet, wirkt Anisöl gegen Bakterien, Viren bzw. Pilzen auf der Haut. Es vertreibt unterschiedlichste Arten von Insekten und Hautparasiten, wie Räudemilben, Grasmilben, Läuse und Flöhe. Bei Zecken konnte ich bislang keine abwehrende Wirkung feststellen.

Wie wird Anis verfüttert?

Verwendet werden die reifen Früchte. Anissamen sollten vor der Zubereitung am besten zerkleinert bzw. angestoßen werden. Als Trio mit Fenchel & Kümmel gemischt und einfach ins Futter oder als lauwarmen Tee zubereitet, ist er besonders lecker und wirkungsvoll.

Anis hat einen charakteristischen und intensiven, leicht süßlicher Geruch, der beim Zerreiben deutlich wahrzunehmen ist und durch das in den Früchten enthaltene ätherische Öl verursacht wird. Pferde mögen den Geschmack und auch bei Hunden ist Anis beliebt. Katzen sollten wegen des ätherischen Öls kein Anis bekommen.

Sie möchten Anis auch ihrem Pferd oder Hund füttern?

Anis ist allergen und kann eventuell nicht vertragen werden. Gern informiere ich sie und freue mich auf ihre Nachricht.

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