Wie das Gehirn den Durst reguliert

Nach einem warmen Sommertag schmeckt ein kühles Glas Wasser besonders gut. Den Tieren geht es ganz ähnlich.

Aber haben Sie sich schon einmal gefragt, wie der Körper eigentlich erkennt, dass Wasser nachgefüllt werden muss?

Die Antwort liegt im Gehirn.
 
Wasser ist das Lebenselixier des Körpers. Fast alle lebenswichtigen Prozesse sind darauf angewiesen. Es wird unter anderem benötigt für
 
🔹 den Stoffwechsel
🔹 den Transport von Nähr- und Wirkstoffen
🔹 die Versorgung der Zellen
🔹 die Regulierung der Körpertemperatur
🔹 den Blutkreislauf
 
Einen Teil des Flüssigkeitsbedarfs deckt Ihr Tier über das Futter. Den größten Anteil muss es jedoch durch Trinken aufnehmen. Gerade an heißen Sommertagen steigt der Wasserbedarf deutlich, denn durch die höheren Temperaturen verliert der Körper mehr Flüssigkeit.

Wie entsteht Durst?

Spezielle Sensoren überwachen ständig den Wasserhaushalt. Steigt die Konzentration bestimmter Stoffe im Blut an, weil Flüssigkeit fehlt, registriert das Durstzentrum im Gehirn diesen Zustand – und löst das Durstgefühl aus. So sorgt der Körper dafür, dass der Flüssigkeitshaushalt wieder ausgeglichen wird.

Müssen Sie Ihr Tier zum Trinken animieren?

Jedes Tier geht anders mit dem Trinken um. Es gibt die Vieltrinker, die gern und häufig auch größere Mengen aufnehmen, und die Wenigtrinker. Besonders junge, ältere oder kranke Tiere brauchen oft Unterstützung, weil sie von sich aus zu wenig trinken und zum Trinken motiviert werden müssen.

Das können Sie tun

✔️ jederzeit frisches Wasser an verschiedenen Stellen im Schatten bereitstellen
✔️ Wassernäpfe täglich reinigen
✔️ manche trinken lieber aus einem Trinkbrunnen oder einem lebensmittelechten Tränkbottich
✔️ bei Bedarf dem Futter etwas Wasser beimischen
 
Gerade jetzt an heißen Sommertagen sollten Sie immer darauf achten, dass Ihr Tier ausreichend Flüssigkeit aufnimmt.

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