Verdacht auf IBD oder ungeklärten Durchfall?

Verdacht auf IBD oder ungeklärten Durchfall?
Foto: VetScreen

Hunde leiden verstärkt unter Verdauungsproblemen. Trotz angepasster Fütterung und stressfreiem Umfeld zeigt sich keine Besserung und es wird immer öfter der Verdacht IBD ausgesprochen.

Was ist IBD?

IBD steht für Inflammatory Bowel Disease und beschreibt eine kontinuierliche entzündliche Darmerkrankung bzw. eine chronische Darmentzündung mit unklarer Ursache. Sie kann sich in immer wiederkehrendem Durchfall und Erbrechen äußern. Der Hund wird immer kümmerlicher und leidet an Gewichtsverlust.

Bislang konnte bei Tieren nachweislich noch kein Gendefekt festgestellt werden, der den Krankheitsausbruch begünstigt. Es wird jedoch eine mögliche genetische Komponente vermutet.

IBD ist unheilbar, kann aber in enger Zusammenarbeit zwischen Therapeut und Tierhalter gut unter Kontrolle gebracht werden. Es braucht dabei Geduld und Zeit, denn es kann einiges andauern, um den Patienten zu stabilisieren.

Wie erfolgt ein Nachweis?

Calprotectin ist ein Biomarker zur Erfassung eines entzündlichen Geschehens im Darm und dient der Abklärung einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung. Dieses Protein gilt als spezifischer Diagnose- und Aktivitätsmarker für eine entzündliche Aktivität im Verdauungstrakt wie z. B. bei einer IBD oder einer akuten Darmerkrankung. In beiden Fällen kommt es zum Anstieg von Calprotectin. Als Ergänzung ist ein Darmflora-Screen notwendig, der weiteren Aufschluss bringen kann.

Beide Untersuchungen können über Huf und Pfote beim Labor VetScreen in Auftrag gegeben werden. Lassen sie sich beraten: Kontakt.