Schon wieder Zeitumstellung

für uns bedeutet es meist nur eine Stunde weniger Schlaf und ein etwas verschobener Tagesrhythmus. Doch für unsere Tiere sieht die Zeitumstellung ganz anders aus. Während wir uns an der Uhr orientieren, leben Hund, Katze und Pferd viel stärker nach inneren Rhythmen, Gewohnheiten und dem natürlichen Tageslicht.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wird die Uhr auf Sommerzeit umgestellt, also eine Stunde vorgestellt. Das kann zunächst auch für Ihren Hund, Katze und Pferd irritierend sein.

Aber warum ist das so?

Unsere Tiere orientieren an festen Routinen und ihrem Biorhythmus. Fütterungszeiten, Spaziergänge, Bewegungszeiten und wiederkehrende Abläufe sind für sie verlässliche Anker im Alltag.

Wenn sich das plötzlich verschiebt, fühlt sich das ungewohnt an, als würde der Tagesablauf nicht mehr ganz stimmen. Manche reagieren mit Unruhe, Nervosität, veränderten Schlaf- und Aktivitätszeiten oder sichtbarer Verwirrung.

So gelingt die Umstellung ganz entspannt:

Schon einige Tage vorher beginnen

Verschieben Sie die Fütterung, Spaziergänge oder Medikamentengaben täglich um etwa 10 bis 15 Minuten nach vorne. So merkt Ihr Tier die Veränderung kaum und bleibt entspannt im gewohnten Rhythmus.

Extra-Blick auf Freigänger & Weidetiere

Katzen und Pferde orientieren sich stark am Licht und weniger an der Uhr. Das kann dazu führen, dass sie sich zunächst nicht an den neuen noch ungewohnten Ablauf halten. Holen Sie sie vor der Umstellung ein paar Tage etwas später herein und passen Sie Stall- oder Weidezeiten ebenfalls schrittweise an.

Rituale beibehalten

Auch wenn sich die Uhrzeit ändert, die Abläufe sollten möglichst gleichbleiben. Die gleiche Reihenfolge beim Füttern oder das gewohnte Abendritual geben Orientierung und Stabilität.

Nähe, Ruhe & Verlässlichkeit

Gerade wenn sich etwas verändert, brauchen einige ein bisschen mehr Sicherheit. Planen Sie bewusst ruhige Momente ein: Kuscheln, Streicheleinheiten oder einfach gemeinsame Zeit ohne Hektik. Das signalisiert – alles ist in Ordnung.

Manche brauchen länger

Für Ältere oder sehr Sensible dauert die Umstellung manchmal etwas länger. Das ist völlig okay. Mit etwas Geduld findet sich auch hier schnell wieder ein Rhythmus.

Und ganz ehrlich

Oft sind wir es, die gestresster auf die Umstellung reagieren als unsere Tiere. Wenn Sie gelassen bleiben, wirkt sich das direkt aus. Aber vielleicht gehört Ihr Tier einfach zu denjenigen, die mit der Zeitumstellung nicht wirklich ein Problem haben und dabei ganz entspannt bleiben.

Sie haben Fragen?

Rufen Sie an, schreiben Sie oder buchen Sie gleich Ihren Telefon-Wunschtermin im Online-Terminkalender.

Das gibt’s Neues