Teufelskralle

Teufelskralle

Woher hat sie ihren außergewöhnlichen Namen?

Teufelskralle (Harpagophytum procumbens) verdankt ihren besonderen Namen den verholzenden Früchten mit den armartigen Auswüchsen bzw. den ankerartigen Haken. An diesen Haken bleiben vorbeiziehende Tiere hängen und stellen so die Verbreitung der Pflanze sicher.

Sie mag es gern trocken und warm. Ideale Bedingungen findet sie im südlichen und südwestlichen Afrika. Dort lebende Eingeborene verwenden sie seit langer Zeit und wissen ihre besondere Heilwirkung zu schätzen.

Was macht sie so besonders?

Ihr volles Wirkspektrum zeigt die Teufelskralle bei Schmerzen und Entzündungen. Untersuchungen haben ergeben, dass die Wirkung vergleichbar ist mit dem des Kortisons oder des Phenylbutazon (Entzündungshemmer).

Gerade bei Pferden und Hunden mit Erkrankungen des Bewegungsapparates ist die Teufelskralle das Mittel der Wahl. Sie enthält Bitterstoffe, Zimtsäure und Flavonoide. Helfen kann sie bei

– Arthritis
Arthrose
Hufrehe
– Hufrollenentzündung
– Knochenhautentzündung
Muskelschmerz
– Sehnenerkrankungen
– Schale
– Spat

Oft zeigt sich schon nach ein paar Tagen eine Wirkung. Die Tiere sind weniger steif und bekommen ihre Bewegungsfreude zurück.

Doch die Teufelskralle kann noch mehr. Sie regt den Stoffwechsel der Leber und Niere an, ist hartreibend und appetitanregend. Zudem ist sie verdauungsfördernd und stabilisiert die Darmflora. Zusätzlich haben die Bitterstoffe eine beruhigende Wirkung auf den Magen und aktivieren die Produktion von Gallensaft und unterstützen die Leberfunktion.

Gerade Senioren profitieren von der Teufelskralle. Denn im Alter lassen Verdauung, Appetit, Beweglichkeit und Stoffwechselvorgänge nach. Teufelskralle hält die Funktionen in Schwung.

Wie kann sie gefüttert werden?

Teufelskralle ist nicht scharf, schmeckt aber bitter. Deshalb am besten langsam die Fütterungsmenge steigern. Falls die Teufelskralle nicht gerne gefressen wird, empfiehlt es sich mit einem leckeren, den Geschmack überdeckenden Futter zu tricksen.

Wichtig zu wissen

Die Teufelskralle gilt allgemein als gut verträglich und kann auch über einen längeren Zeitraum gefüttert werden. Doch es gibt ein paar Einschränkungen, die sie beachten sollten.

Da es sich um ein schmerzstillendes Mittel handelt, kann es Lahmheiten überdecken und es besteht die Gefahr einer Überanstrengung. Auch bei magen- und darmempfindliche Tieren sollte wegen der erhöhten Magensäuresekretion von einer Fütterung abgesehen werden. Tragenden Stuten darf Teufelskralle nicht gefüttert werden, es droht die Gefahr einer Fehlgeburt.

Teufelskralle ist dopingrelevant. Turnierreiter sollten die Fütterung rechtzeitig vor dem Turnier absetzen.

Qualität ist entscheidend

Nur dann kann die Teufelskralle ihre volle Wirkung entfalten. Teufelskralle aus nachhaltiger Wildsammlung und guter Qualität gibt es hier im Shop.