Jakobskreuzkraut – das gelbe Gift

Jakobskreuzkraut - das gelbe Gift
Foto: Danny Wagd, Unsplash

Es blüht so schön Gelb auf den Wiesen und am Wegesrand. Von weitem sieht man schon die gelben Blütenteppiche.

Jakobskreuzkraut (JKK) das gelbe Gift hat es in sich. Alle Pflanzenteile enthalten leberschädigende und giftige Pyrrolizidinalkaloide. Über die Nahrungskette gelangen sie auf einfachstem Weg in den Organismus von Mensch & Tier.

Deshalb gilt, Finger weg von der Pflanze und halten sie keine Tiere auf kontaminierten Flächen. Gerade Pferde reagieren sensibel auf das gelbe Gift und können versterben. Nach Aufnahme der Pflanze folgt eine rasche Schädigung der Leber und des zentralen Nervensystems.

Achten sie bei ihrem Pferd auf Symptome, wie z. B.

  • Kolik, Verstopfung, blutiger Durchfall
  • Orientierungslosigkeit
  • Koordinationsstörungen
  • Lichtempfindlichkeit
  • gelbe Schleimhäute
  • Einschränkung des Sehvermögens

Oft reicht schon Hautkontakt aus, deshalb größte Vorsicht, auch bei der Bekämpfung!

Ausgraben samt Wurzel oder ein mehrmaliger Schnitt kann das Wachstum eindämmen. Alternativ gibt es auch noch biologische oder chemische Mittel, mit denen JKK beseitigt werden kann.

Infos und kompetente Hilfe erhalten sie auf der Seite des ehemaligen Arbeitskreis Kreuzkraut e.V.. Weitere Hilfe bei der Pflanzenbestimmung gibt es auch in Form von Apps und Internetseiten. Oder fragen ganz einfach direkt bei der ansässigen Gärtnerei nach, ob sie ihnen bei der Identifizierung helfen können.