Giardien und Kokzidien – was tun nach der Behandlung?

Nicht nur die Parasiten selbst belasten, sondern oft auch die notwendigen Behandlungen. Was zurückbleibt, ist häufig ein gereizter Darm mit einer aus dem Gleichgewicht geratenen Darmflora. Jetzt steht Regeneration im Vordergrund.

Darm wieder aufbauen

Nach einer Giardien- oder Kokzidienbehandlung können Probiotika (z. B. Effektive Mikroorganismen *) und Präbiotika (z. B. Inulin, Pektin, Flohsamenschalen *), nützliche Darmbakterien wieder anzusiedeln und das Darmmilieu zu stabilisieren.

Und auch die Darmschleimhaut benötigt Zeit, um sich zu erholen. Bewährte Begleiter sind beispielsweise Naturmoor * sowie ausgewählte Heilkräuter zur Unterstützung der Verdauung.

Das Immunsystem stärken

Rund 70 % des Immunsystems befinden sich im Darm. Es lohnt es sich, auch die lokale Immunabwehr gezielt zu unterstützen. Hilfreich sein können beispielsweise Kolostrum *, Propolis *, Echinacea * sowie ausgewählte Vitalpilze.

Leicht verdaulich füttern

Der Darm braucht jetzt möglichst wenig zusätzliche Belastung. Hochwertige, gut verdauliche Proteine und eine angepasste Ernährung können die Regeneration unterstützen. Geeignet sind beispielsweise Schonkost mit gekochtem Huhn oder Pute und die Morosche Karottensuppe * (fertig oder selbstgekocht) sowie gut verträgliches Gemüse wie Zucchini oder Fenchel. So kann sich der Darm in Ruhe erholen.

Geduld haben

Der Darm baut sich nicht über Nacht wieder auf. Es kann mehrere Wochen dauern, bis sich Verdauung vollständig normalisiert.

Hygiene schützt vor Reinfektion

Auch die weitere Hygiene spielt eine wichtige Rolle. Zwar ist die eigentliche Behandlung abgeschlossen, dennoch sollten Kotplätze, Näpfe, Decken und Liegeflächen weiterhin regelmäßig gereinigt werden, um das Risiko einer erneuten Ansteckung möglichst gering zu halten.

Kontrolle nicht vergessen

Unabhängig davon, ob noch Beschwerden bestehen oder nicht, sollte nach einer Behandlung immer eine Kontrolluntersuchung des Kots erfolgen, um sicherzustellen, dass kein erneuter Befall vorliegt.

Mein Tipp

Passend dazu erscheint in unserer nächsten Newsletter-Ausgabe das Thema „Der Weg zum gesunden Darm“. Darin erfahren Sie, welche Möglichkeiten es gibt, den Darm nach Belastungen gezielt zu unterstützen.

Sie können sich jetzt hier noch anmelden.

Das gibt’s Neues