Meerrettich

Meerrettich

Meerrettich hieß früher vermutlich Mährrettich. Als Mähre wird eine Stute bzw. ein altes Pferd bezeichnet. Aber auch im Englischen hat der Namen einen Bezug zum Pferd, dort heißt er horseradish, sozusagen Pferderettich.

vitalstoffreich und vielseitig einsetzbar

Meerrettich wird aufgrund seiner wertvollen Inhaltsstoffe wieder zunehmend in der Tierheilkunde eingesetzt. Er enthält wichtige Vitalstoffe, wie ätherische Senföle, Kalzium, Kalium und Vitamin C. Sie nutzt man vor allem als natürliche Stärkung gegen unerwünschte Darmbewohner (Parasiten), zur allgemeinen Darmunterstützung und der Abwehrsteigerung. Gleichfalls wirkt er vitalisierend auf den gesamten Organismus.

natürliches Breitband-Antibiotikum

Als natürliches Breitband-Antibiotikum kann Meerrettich Bakterien verdrängen – nützlich bei Tieren mit einem Einschuss (Streptokokken), Kiefervereiterungen, Zahninfektionen oder Blasenentzündungen. Ihm wird auch antimykotische Wirkung zugesagt, was man sich bei Pilzerkrankungen mit Candida albicans und eine Belastung mit Schimmelpilzen zu Nutze machen kann.

Er ist ein altbekanntes Hausmittel bei akuten Atemwegserkrankungen, wie Husten und Infektionen bzw. Fieber. Er stärkt die Abwehrkräfte und fördert zugleich er den Schleimauswurf.

Seine verdauungsstärkende Wirkung nutzt man bei Appetitlosigkeit und Parasiten. Im Darm wirkt Meerrettich mit seinem hohen Anteil an Scharfstoffen keimhemmend, reinigend und regulierend.

Vital-Tonikum für Senioren

Bei der kurweisen Fütterung an ältere Pferde und Hunde belebt er den Organismus und sorgt für eine bessere Beweglichkeit. Eigene Beobachtungen zeigen, dass sich durch die Vitalisierung und Verdrängung von Infektionen, die Stoffwechselvorgänge im Körper verbessern können und zugleich für eine Gewichtszunahme sorgen.

äußerliche Anwendung

Äußerlich angewendet hat er eine anregende und durchblutungsfördernde Wirkung auf die Haut. Gallen lässt er schneller verschwinden und er kann leichte Muskel- und Nervenschmerzen lindern.

Wichtig zu wissen

Normalerweise macht der Meerrettich keine Probleme. Doch sollte er wegen seiner Schärfe nur kurweise und bei magenunempfindlichen Tieren angewendet werden. Manchmal kann er abführend wirken.

Fütterung

Meerrettich kann frisch gerieben direkt ins Futter gegeben werden. Einfacher geht es mit getrockneter und geschnittener Meerrettichwurzel.
Meerrettich in Kombination mit Ingwer verstärkt seine positive Wirkung.

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