Mariendistel

Mariendistel

Wussten sie, dass Mariendistel die Leber ihres Pferdes schützen kann?

Wenn ihr Pferd oder Hund übers Futter Giftstoffe aufgenommen hat oder die Leber krank ist, können die wertvollen Wirkstoffe der Mariendistel helfen, dass sich die Leber wieder erholt.

Die Mariendistel (Silybum marianum) ist das Lebermittel. Sie enthält wichtige Inhaltsstoffe, wie den Wirkstoffkomplex Silymarin, der die Leber schützt, die Regeneration der Leberzellen unterstützt und die Produktion von Gallenflüssigkeit anregt. Weiter sind Bitterstoffe, Vitamin E, ätherische Öle und ein hoher Gehalt an Linolsäure enthalten.

Bei welchen Erkrankungen wird die Mariendistel eingesetzt?

Mariendistel findet bei den unterschiedlichsten Lebererkrankungen Anwendung, besonders bei Leberfunktionsstörungen oder wenn der Leberstoffwechsel nicht optimal arbeitet. Erste Anzeichen sind, wenn das Haarkleid auffällig ist, die Hufe eine schlechte Qualität haben, Mauke oder ein Ekzem entsteht.

Aber sie kann auch helfen, wenn eine Toxinbelastung vorliegt. Sei es bei einer Vergiftung (Schimmelgifte, Pestizide, etc.) oder bei der Gabe von Medikamenten (Antibiotika, Wurmkur, etc.). Auch werden Herz- und Kreislaufprobleme und Verdauungsbeschwerden günstig beeinflusst. Bei Stuten kann die Mariendistel das Hormonsystem stabilisieren.

Wie wird die Mariendistel verfüttert?

Die Mariendistel ist in der freien Natur zu finden, sie sollte aber nicht gepflückt werden, sie steht unter Naturschutz. Pferde fressen sie gern, auch Hunde kann sie gegeben werden. Nur für Katzen ist die Mariendistel nicht geeignet, wie so viele Kräuter die von ihr nicht vertragen werden.

Zu kaufen gibt es sie als ganzen Samen oder in gemahlener Form, die sich am besten für die Fütterung eignet.