Fenchel

Fenchel

Wer kennt ihn nicht, den Fenchel. Schon als kleines Kind war Fencheltee mit Honig das Mittel gegen Husten und Magen-Darmbeschwerden. Das ist bei unseren Pferden und Hunden nicht anders.

Fenchel (Foeniculum vulgare) hat seine Heimat im Mittelmeerraum und wird heute in fast allen südeuropäischen Ländern angebaut. Doch auch bei uns in Deutschland findet man ihn in Gärten und der Wildnis. Da er dem Dill ähnelt, wird er oft verwechselt.

Er hat ähnliche Inhaltsstoffe wie der Anis. Es befinden sich fast 70 % des süßlich schmeckenden ätherische Öls Anethol in den Samen. Dazu kommen weitere Inhaltsstoffe, wie die Vitamine A, B, C und einige Mineralsalze.

Bei welchen Erkrankungen wird Fenchel eingesetzt?

Fenchel ist das Allroundtalent. Durch seine Schleimlösung und antimikrobielle Wirkung hilft er bei Entzündungen der oberen Atemwege. Er reguliert die Verdauung, lindert Krämpfe und hilft so bei Verstopfung und Blähungen.

Bei Magen-und Darmbeschwerden können sie Fenchelöl sanft auf dem Bauch einmassieren.

Was sie wissen sollten, Fenchel regt die Harnmenge an, was bei Harnwegsinfekten gern in Kauf genommen wird. Auch fördert er den Milchfluss und kann wunderbar bei säugenden Pferden und Hunden anwendet werden, die ihren Fohlen oder Welpen zu wenig Milch geben können.

Wie wird Fenchel angewendet?

Die Fenchelsamen werden aufgebrochen oder gemahlen gefüttert. Zusammen mit Anis und Kümmel ist er als Tee der absolute Spitzenreiter. Alte Tiere mögen ihn besonders gern, auch lässt sich damit so manche bittere Medizin versüßen. Die Anis-Kümmel-Fenchel-Mischung erhalten sie direkt hier im Shop.

Fenchelhonig hat innerlich eine besonders beruhigende Wirkung auf die Schleimhäute.

Das Fenchelöl können sie äußerlich für Einreibungen verwenden und innerlich füttern. Bitte beachten sie, dass das Öl Wehen fördernd ist und nicht an tragende Tiere verfüttert werden darf.

Mögliche Allergien gegen Fenchel zeigen sich in Form einer Magen-Darm-Reizung, dann bitte absetzen. Katzen bitte nicht füttern.