Ein starkes Immunsystem ist der beste Virenschutz

Ein starkes Immunsystem ist  der beste Virenschutz
Foto: Vektor Kunst auf Pixabay

Wir sind tagtäglich von einer Vielzahl Bakterien, Pilzen, Viren, Parasiten oder anderen Fremdstoffen umgeben. Die meisten davon sind harmlos und können Mensch & Tier nichts anhaben.

Doch was ist mit dem Coronavirus?

Coronavirus ist nicht gleich Coronavirus. Die Coronaviren sind wirtsspezifisch, d. h. sie befallen nur jeweils eine Wirtsart, wie z. B. Hund, Katze, Pferd oder Mensch. Sie sind dadurch unmittelbar von ihrer Wirtsart abhängig.

Natürlich gefährden Coronaviren auch unsere Tiere, doch dabei handelt es sich um ganz andere Varianten als den SARS-CoV-2. Sie verlaufen in der Regel recht mild, mit Ausnahme des Felines Coronavirus (FIPV).

Jede Tierart hat ihre eigenen Coronaviren. Beim Hund sind es Coronaviren mit Namen CCoV und CCV, bei der Katze hießen sie FCoV (FIPV, FECV) und beim Pferd ECoV. Und ganz wichtig, viele Varianten „springen“ nicht so einfach zwischen Mensch und Tier „hin- und her.“

Natürliches Schutzschild

Um inneren und äußeren Einflüssen trotzen zu können, verfügen alle Lebewesen über ein natürliches Schutzschild gegen alle Eindringlinge – das Immunsystem. Kann sich der Organismus nicht richtig gegen innere und äußere Einflüsse zur Wehr setzen, leidet oftmals das Immunsystem und die Abwehr wird zunehmend geschwächt.

Stress, Besitzer- oder Stallwechsel, schlechte Haltungsbedingungen oder ein Mangel an Bewegung bzw. Sonnenlicht können das Immunsystem nachhaltig schwächen. Aber auch eine unausgewogene und vitalstoffarme Fütterung führt zwangsläufig zu einem Ungleichgewicht im Abwehrsystem, das vorrangig im Darm lokalisiert ist.

Ist der Darm krank, reagiert er auf verschiedenste Störungen mit Abwehrmechanismen, wie z. B. Durchfall und Erbrechen. Auch wenn Pferde anatomisch nicht in der Lage sind zu erbrechen, können sie in der Folge unter einer Aufgasung (Blähungen), Kotwasser oder anderen Organerkrankungen leiden. Dies zeigt sich meist in erhöhten Leber-Blutwerten, Haut- und Fellstörungen und weiteren sichtbaren Einschränkungen des Wohlbefindens.

Ein starkes Immunsystem – so funktioniert’s

Mit einem starken Immunsystem können sich Mensch und Tier aus eigener Kraft mit allen Arten von Krankheitserregern, wie z. B. den Viren zur Wehr setzen. Was liegt also näher den Organismus gesund zu halten und nachhaltig zu stärken.

Um das eigene Immunsystem und das ihres Tieres fit zu halten, hier ein paar Tipps, die sie gleich umsetzen können:

gesunde und ausgewogene Fütterung
immer wieder Ruhezeiten einbauen, vor allem ausreichend schlafen
so weit wie möglich Alltagsstress reduzieren
täglich an der frischen Luft aufhalten bzw. bewegen
vor allem viel Trinken und damit einem Flüssigkeitsmangel vorbeugen

Um das Immunsystem weiter auf Vordermann zu bringen, hält die Naturheilkunde noch mehr Dinge für ihr Tier bereit.

Purpur-Sonnenhut – der Klassiker

Der Klassiker unter den Immunkräutern ist der Sonnenhut (Echinacea purpurea). Er eignet sich bestens bei akuten und chronischen Atemwegsinfekten und Viruserkrankungen. Sonnenhut steigert die Anzahl weißer Blutkörperchen und der Makrophagen, die stimuliert werden, um schädliche Organismen zu eliminieren.

Mit Sonnenhut können sie die körpereigenen Abwehrkräfte und Atemwege ihres Pferdes und Hundes ganz natürlich stärken. Aber Achtung! Für ihre Katze ist er giftig, da er ätherisches Öl enthält.

Propolis – das natürliche Antibiotikum

Als natürliches Antibiotikum kann Propolis, das von Bienen stammende Kittharz, unterstützen. Seine antibiotische und zugleich antivirale bzw. antimykotische Wirkung unterstützt die körpereigene Abwehrkraft. Gerne wird die immunsteigernde Wirkung als Prophylaxe vor Erkältungskrankheiten für die nass-kalte Jahreszeit genutzt. Außerdem eignet es sich gut zur Darmsanierung nach einer Antibiotika- oder anderer Medikamentengabe.

Katzenkralle – das immunstärkste Kraut

Weiter darf die Katzenkralle (Uncaria tomentosa) nicht fehlen. Sie gehört zu den immunstärksten Heilkräutern und ist für den Aufbau und die Aktivierung der weißen Blutkörperchen zuständig. Neben bakteriellen und viralen Infektionen findet sie auch Anwendung bei Pilzinfektionen. Optimal für Allergiker und Asthma-Patienten.

Hagebutte – die Vitamin C-Bombe

Die Hagebutte (Rosa canina) ist eine wahre Vitamin C-Bombe. Mit ihrem hohen Gehalt gehört sie zu den Spitzenreitern unter den Pflanzen und Früchten, denn sie enthält zehnmal mehr an diesem Vitamin als eine Zitrone. Pferd, Hund und Katze produzieren ihr Vitamin C normalerweise von allein und können so ihren Bedarf selbst decken.

Ein erhöhter Bedarf besteht, wenn der Darm bzw. das dort befindliche Immunsystem geschwächt ist. Durch den hohen Gehalt an Vitalstoffen ist die Frucht der Wirkstoffbooster schlechthin und gilt als natürlicher Energieschub. Sie stärkt den Organismus und eignet sich ideal als Winter- oder Frühjahrskur für alte Pferde und Hunde bzw. für diejenigen mit schwachen Immunsystem.

Effektive Mikroorganismen – kleine Helfer mit großer Wirkung

Es sind die kleinen Helfer mit großer Wirkung. Sie wirken aufbauend, regenerierend und zeigen ihren positiven Einfluss überall dort, wo wieder ein Gleichgewicht hergestellt werden soll.

Für ein gutes Darmmilieu und Stärkung der Abwehrkräfte ist die Einnahme von Effektiven Mikroorganismen (EM) zu empfehlen. Meine Erfahrung aus der Praxis zeigt, dass Tiere die täglich EM erhalten, eine besonders gute Immunabwehr besitzen. Der Darm, das Immunsystem und viele Körperstoffwechsel sind im Gleichgewicht und Tiere leiden kaum unter Bakterien, Pilzen, Viren und Parasiten.

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